Kreisverband unterstützt ausdrücklich private Windräder
Freitag, 29. Juni 2007
Mit großem Befremden haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis Aue-Schwarzenberg den Artikel in der Freien Presse vom 28.06.2007 "Ein privates Windrad..." zur Kenntnis genommen.
Spätestens seit dem Erkennen der energiebedingten und rasant fortschreitenden Klimaveränderungen durch fossile Energieträger gilt es, die daraus erwachsenen Gefahren für Mensch und Natur abzuwenden.
Aus diesem Grund wurde von der Rot-Grünen Bundesregierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unter nationaler und internationaler Beachtung erfolgreich eingeführt. Es fördert Stromeinspeisungen aus Wind, Wasser und Sonne als unerschöpfliche und emissionsfreie Energieträger.
Anders scheinen dies die politischen Entscheidungsträger im Stadtratsgremium von Schwarzenberg und im Ortschaftsrat Erla-Crandorf zu sehen, die Versuche von privatem Umweltengagement administrative Hemmnisse in den Weg stellen, dies mit der Angst vor wünschenswerten "Nachahmungseffekten" und Naturverschandelung begründen und die Windenergie als alternative und zukunftsweisende Energieform negieren.
Das lässt darauf schließen, dass die gesamte eklatante und hochaktuelle Problematik der Erderwärmung an ihnen vorbeigegangen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass im besonderen Fall aus umweltrechtlicher Sicht das Projekt genehmigungsfähig gewesen wäre.
Wir als Bündnisgrüne vermissen das Gespür für Landschaftssensibilität und –ästhetik eben jener Politiker bei den derzeitig durchgeführten gigantischen Straßen- und Brückenarbeiten im Schwarzenberger Ortsteil Erla-Crandorf zur "Verbesserung der Wirtschaftsstruktur".
Der Kreisverband "Bündnis 90/Die Grünen" unterstützt die Bemühungen Frank Beyreuthers zur Errichtung eines Kleinstkraftwindrades und erhofft ausdrücklich Nachahmer.








