100 Jahre Frauenwahlrecht - GRÜNE wünscht sich mehr weibliche Repräsentanz in erzgebirgischen Kommunalparlamenten

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

"Am 12. November 2018 wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. 100 Jahre Frauenwahlrecht ist einerseits ein guter Anlass zum Feiern, andererseits lässt die gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen gerade in den Parlamenten noch viel zu wünschen übrig. Auch nach einem Jahrhundert sind Frauen in allen Parlamenten und Gremien noch immer in der Minderheit", so Ulrike Kahl, Kreisrätin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

"Bei der im Mai dieses Jahres veröffentlichten ZDF-Deutschlandstudie stach ins Auge, dass im sachsenweiten Vergleich im Erzgebirgskreis die allerwenigsten Frauen kommunalpolitische Mandate in Kreistagen, Stadt- und Gemeindevertretungen inne haben. So sind zum Beispiel im Kreistag nur 13 % der Mandate von Frauen besetzt. Die dort getroffenen Entscheidungen spiegeln das letztendlich wider." 

"Insgesamt wirft dies ein trübes Licht auf Geschlechtergerechtigkeit und weibliche, gesellschaftliche Teilhabe und muss sich dringend ändern. Im nächsten Jahr besteht dazu die Möglichkeit. Frauen können und sollten sich zu den im Mai 2019 stattfindenden Kommunalwahlen aufstellen lassen und von den Wählerinnen und Wählern dann natürlich auch mit dem entsprechenden Vertrauen bedacht werden."