GRÜNE empfehlen: "Dach frei für Bürgersolaranlagen!"
Sonntag, 9. März 2008
Kommunen im Erzgebirge sollen Dresdner und Chemnitzer Beispiel folgen
Zum Bericht über das gescheiterte Bürgersolarkraftwerk in Krumhermersdorf Freie Presse berichtete am 08.03.2008) erklärt Johannes Lichdi, energiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Es ist schade, dass dieses engagierte Projekt an einem für beide Seiten akzeptablen Mietvertrag gescheitert ist. Für solche Bürgerprojekte sollten Landkreise und Kommunen öffentliche Dächer kostenneutral bereitstellen. Schul- oder Turnhallendächer sind bei guter Lage und ausreichender Statik dafür besonders geeignet."
Andere sächsische Kommunen sind diesen Schritt gegangen: So machte z.B. der Chemnitzer Stadtrat im Jahr 2006 den Weg frei, auf geeigneten Dachflächen kommunaler Immobilien Bürgersolaranlagen zu errichten. Wie in Dresden wird für die Dachnutzung grundsätzlich kein Entgelt erhoben.
"Ein solche Entscheidung von Kommunen im Erzgebirge wäre ein positives Signal an die Menschen, Initiativen und Mittelständler, die sich für die Solarenergie engagieren. Und nicht nur die Solarprojekte profitieren davon: Klimaschutz durch CO2 -Vermeidung, Wirtschaftsförderung durch Beauftragung lokaler Unternehmen sowie Umweltpädagogik - aus dieser Verbindung wächst durch Bürgersolaranlagen ein Gewinn für die Kommunen", so Lichdi.
Beispiele aus der Region:Dresden: www.buergerkraftwerk.deChemnitz: www.buergersolaranlage-chemnitz.deChemnitzer Land: www.bürgerkraftwerk-chemnitzer-land.de
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