Bundestagskandidat Sebastian Walter: Erklärung zu Vorwürfen zur Auftrittserlaubnis für Zirkustiere in Annaberg-Buchholz

Montag, 31. Juli 2017

Zu den erhobenen Vorwürfen des Zirkus Aeros bezüglich der Auftrittserlaubnis auf kommunalen Grundflächen in der Freien Presse vom 31. Juli 2017, erklärt Sebastian Walter (GRÜNE), Bundestagskandidat im Erzgebirgskreis: 

„Die Stadträte der Städte Annaberg-Buchholz und Chemnitz haben sich mit klaren Mehrheiten dafür ausgesprochen, auf ihren eigenen kommunalen Grundstücken den Auftritt von Wildtieren zu untersagen. Ob diese Entscheidung des Eigentümers im Rahmen ihres Hausrechts gesetzeswidrig ist, wie es Herr Schmidt suggeriert, ist überhaupt noch nicht geklärt. Bislang kommt die Landesdirektion lediglich zu einer anderen Rechtsauffassung als die Städte Annaberg-Buchholz und Chemnitz. Als Grüne wir sind überzeugt, dass die Aufführung von Wildtieren im Zirkus nicht mehr zeitgemäß ist. Die immer wieder vorgebrachte Behauptung, dass etwa springende Löwen durch Feuerreifen zur Bildung beitragen, halte ich für völlig abwegig. Mittlerweile gibt es daher in 17 der 28 EU-Länder starke Einschränkungen bis hin zum vollständigen Auftrittsverbot von Wildtieren im Zirkus. Ab 2018 dürfen auch in Schottland keine Giraffen, Elefanten und Nashörner mehr auftreten. Als Grüne setzen wir uns für einen besseren Tierschutz ein – zum Wohl der Tiere, aber auch einer guten Bildung über eine artgerechte Tierhaltung.“