Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten - Sebastian Walter (GRÜNE): „Wir wollen den kommunalen Klimaschutz vorantreiben!“

Montag, 3. Juli 2017

Sebastian Walter, Bundestagskandidat der GRÜNEN im Erzgebirge

Das Bundesumweltministerium hat seit dem 1. Juli die Fördermöglichkeiten für den kommunalen Klimaschutz geöffnet. Darüber informierte das Bundesumweltministerium am heutigen Montag, dem 3. Juli. Bereits seit 2008 wurden 10.000 Klimaschutzprojekte in 3.000 Städten und Gemeidnen bundesweit aus der Kommunalrichtlinie finanziell gefördert.

Änderung der Kommunalrichtlinie

Mit der Änderung der Kommunalrichtlinie können nun erstmals Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus finanzielle Zuschüsse für Klimaschutzinvestitionen etwa an Sporthallen oder Vereinsräumen beantragen, weiterhin sind Investitionen von kommunalen Unternehmen mit mehr als 50 Prozent kommunaler Beteiligung, in Rechenzentren (Green IT), bei Elektrogeräten in Schul- und Lehrküchen sowie in Kitas sowie für projektbegleitende Ingenieurdienstleistungen förderfähig.

Aufruf an alle interessierten Vereine, Unternehmen und Einrichtungen

Zur Öffnung der Kommunalrichtlinie für Klimaschutzprojekte erklärt Sebastian Walter (GRÜNE), Bundestagskandidat im Erzgebirgskreis: 

„Wir GRÜNE wollen den kommunalen Klimaschutz vorantreiben. Wenn wir die Klimaschutzziele schaffen wollen, dann müssen wir deutlich mehr in diesen Bereich investieren. Daher rufe ich alle interessierten Vereine, Unternehmen und Einrichtungen im Erzgebirge auf, einen solchen Antrag für derartige Klimaschutzinvestitionen genau zu prüfen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit den bereitgestellten Fördermitteln hier in der Region manches bewegen können. Dafür braucht es aber auch die konkrete Unterstützung bei der Antragstellung direkt vor Ort. Dies will ich sehr gern anbieten. 

GRÜNE: Verstetigung der Investitionen nach der Bundestagswahl

Wir GRÜNE wollen nach der Bundestagswahl die Fördermöglichkeiten für den Klimaschutz verstetigen und endlich aus der Projektförderung herauskommen. Wir brauchen Planungssicherheit bei den Investitionen in den Klimaschutz und verlässliche Ansprechpartner, so dass auch größere Projekte in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden können. Dafür wollen wir GRÜNE die Klimaschutzförderung finanziell aufstocken und Vorbildprojekte in den Regionen bekannter machen. So lässt sich Klimaschutz ganz konkret umsetzen.“