Bahnstrecken-Petition nach 7 Monaten noch immer in der Schwebe - GRÜNE fordern Weiterbetrieb des touristischen Highlights im Erzgebirge

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgischen GRÜNEN

Sieben Monate nach Übergabe an Landtagspräsident Rößler befindet sich die von den erzgebirgischen GRÜNEN initiierte Petition zum Erhalt der Eisenbahnstrecke von Schwarzenberg nach Annaberg-Buchholz noch immer in der Schwebe.

Wie die Antwort auf die jüngste Kleine Anfrage der GRÜNEN Landtagsabgeordneten Petra Zais ergab, hat aber das Ministerium für Wirtschaft , Arbeit und Verkehr zwischenzeitlich eine Stellungnahme erarbeitet und an den Petitonsausschuss des Landtages weitergereicht. Die erste Sitzung dieses Ausschusses nach der Landtagswahl findet in der kommenden Woche statt.

"Im Interesse aller erzgebirgischen Bahnfreunde und Touristen hoffen wir, dass die Landtagspetition positiv beschiedenund bald eine fundierte und erfolgreiche Lösung für den Weiterbetrieb dieser traditionellen Bahnstrecke gefunden wird", so Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge.

"Dass im zurückliegenden Jahr über 6000 Fahrgäste aus dem In- und Ausland von dem Angebot der Erzgebirgischen Aussischtsbahn Gebrauch machten, beweist einmal mehr die Attraktivität des Erzgebirges als touristische Bahnregion.Ohne diesen Streckenbetrieb, der über das weithin bekannte denkmalgeschützte Markersbacher Viadukt führt, wäre unser Gebirge um einen kulturhistorischen und touristischen Anziehungspunkt ärmer", so die GRÜNE.

Die Frage der GRÜNEN Landtagsabgeordneten Petra Zais auf eine nachträgliche Aufnahme und damit Förderung der rein touristisch genutzten Bahnstrecke in die Richtlinie zur Sicherung der Sächsischen Schmalspur- und Parkeisenbahnen, beantwortet das Wirtschaftsministerium nur ausweichend.