Brand in Müllverbrennungsanlage in Litvinov: Erzgebirgs-GRÜNE hoffen auf Petitionserfolg der tschechischen GRÜNEN

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzender der Erzgebirgs-GRÜNEN

Die Erzgebirgs-GRÜNEN zeigen sich angesichts des Brandes in der Müllverbrennungsanlage in Litvinov besorgt und fordern die zuständigen Behörden auf, eine gründliche Ursachenforschung zu betreiben und den Gesundheitszustand der Bevölkerung nicht länger aufs Spiel zu setzen.

„Die leidgeplagten Bürgerinnen und Bürger um Litvinov müssen zu unserem Bedauern immer wieder neue Umweltskandale in ihrer Region hinnehmen. Erst vor einem Jahr kam es bei dem dort ansässigen Chemiekonzern Unipetrol zu Explosionen.

Vorfall muss politischen Entscheidungsträgern Alarmzeichen sein

Wir hoffen sehr, dass der jetzige Vorfall auch ein Alarmzeichen für die politischen Entscheidungsträger dort vor Ort ist und die jüngst initiierte Petition unserer tschechischen Parteikollegen letztlich zum Erfolg führt. Die Pläne zum Bau einer künftigen Müllverbrennungsanlage, welche 150 000 Tonnen Müll pro Jahr verfeuern soll, sollten umgehend begraben werden“, so Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der GRÜNEN.

Die GRÜNEN in Tschechien hatten sich erst vor zwei Wochen gemeinsam mit GRÜNEN der sächsischen Seite beim Chemnitzer Abfallwirtschaftsverband über die dort vorbildliche Abfallverwertung informiert.