Bundestagskandidat Bert Meyer: Neue Umfrage: Regionalmanager wollen “Bewahren, was uns erhält”

Bert Meyer, GRÜNER Bundestagskandidat

Dieses Motto von uns Erzgebirgs-GRÜNEN hat nun inhaltlich sogar unsere Wirtschaftsförderung erreicht und überrascht.

Zumindest macht das der Bericht der Freien Presse in den Lokalausgaben Ende Juli glauben. Denn: In einer Studie des Regionalmanagements unter Rückkehrern und Zugezogenen, also "U'hies'schen", punktete unser Erzgebirge am meisten mit seinen Naturschönheiten. Weder uns GRÜNE noch jeden Erzgebirger, der seine Heimat mit bewusstem Blick wahnimmt, hat dieses Resultat überrascht.

Gleiches gilt für den größten Minuspunkt: Diesen fand die Studie im vergleichsweise niedrigen Lohnniveau. Früher galt das einmal als positiver Standortfaktor. Nun verkommt es mehr und mehr zum Imageschaden, der kluge Köpfe abschreckt.

Die viel gescholtene schlechte Verkehrsanbindung entging auch in dieser Umfrage keiner Kritik. Allerdings: Seit nach jedem Winter das gleiche Theater um die Finanzierung der Straßenausbesserung spielt, werden die Rufe nach Straßenneubauten leiser. Oft reduzieren sie sich auf die Darstellung, welche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme so ein Straßenneubau sein könnte, weil sonst die Bundesmittel woanders hinfließen.

Sicherlich ist das ein Argument, und auch die Benachteiligung unserer heimischen Wirtschaft durch längere Transportzeiten ist nicht von der Hand zu weisen - Zeit ist Geld. Jedoch müssen wir die Verhältnismäßigkeit betrachten. Jede neue Verkehrsanbindung bedarf nicht nur eines mehrstelligen Millionenbetrages in der Herstellung. Die anschließende Unterhaltung schlägt genauso zu Buche wie der Landschaftsverbrauch. Und spätestens hier ist nun bewiesen: Ein Standortfaktor würde dem anderen geopfert. Investieren wir also besser in kluge Köpfe - diejenigen, die (wieder)kommen sowie diejenigen, die schon da sind und gehalten werden wollen. Nur kluge und fleißige Menschen sorgen überhaupt erst dafür, das etwas produziert wird, das dann auch zu transportieren ist. Und gerade die kleinsten von ihnen leiden genauso wie ältere Menschen unter einem weiteren herausragenden Nachteil: Das ÖPNV-Netz im Erzgebirge ist erheblich verbesserungsbedürftig. Ob dagegen die Fahrtzeit zur Autobahn so entscheidend ist, darf bezweifelt werden.

Wir GRÜNE möchten weiter bewahren, was uns erhält.

 

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