DEGES-Studie: Wirtschaftsminister ignoriert Steuerzahler

Eigentlich müsste man meinen, auch führende sächsische Politiker konnten durch die Geschehnisse in Stuttgart zu der Einsicht gelangen, dass Transparenz in Planung und Entscheidung großer Verkehrprojekte unabdingbar ist, will man Massenproteste vermeiden.

 

Minister Morlok sieht das wohl anders. Unbeeindruckt von Stuttgart 21 werden die Bürger der Region von ihm ignoriert, werden berechtigte Anfragen zum Planungsstand großer Straßenbauprojekte abgeschmettert.

Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der GRÜNEN im Erzgebirge

Am 02. Februar 2011 berichtete die FREIE PRESSE, dass Wirtschaftsminister Morlok (FDP) die Ergebnisse der seit Jahren erwarteten Deges-Studie zu geplanten Straßenbau-Projekten im Westerzgebirge unter Verschluss halten will.

Dies kommentiert Ulrike Kahl in einem Leserbrief:

Eigentlich müsste man meinen, auch führende sächsische Politiker konnten durch die Geschehnisse in Stuttgart zu der Einsicht gelangen, dass Transparenz in Planung und Entscheidung großer Verkehrprojekte unabdingbar ist, will man Massenproteste vermeiden.

Minister Morlok  sieht das wohl anders. Unbeeindruckt von Stuttgart 21 werden die Bürger der Region von ihm ignoriert, werden berechtigte Anfragen zum Planungsstand großer Straßenbauprojekte abgeschmettert.

Hat Morlok vergessen, dass wir es sind, die unsere Steuergelder an ihn weiterreichen, damit sein Ministerium die Ingenieurbüros und Projektanten bezahlen kann? -  Für Waldautobahnen, die wir nicht wollen und brauchen.