Die Bedeutung der Fichtelberg-Wetterwarte für die Klimaforschung in Sachsen: GRÜNEN-Fraktionschef Zschocke lädt auf den Fichtelberg ein

Volkmar Zschocke, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Sächsischen Landtag

Für die Klimaforschung und politische Entscheidungen über Anpassungen an den Klimawandel sind jahrzehntelange Klimabeobachtungen unverzichtbar. Deshalb richtete der DWD im Jahr 2009 ein deutschlandweites Netz von zwölf Klimareferenzstationen ein, die als Herzstück des gesamten deutschen Wetternetzes mit gut ausgebildeten Wetterbeobachtern und einheitlicher Messtechnik auch noch in einhundert Jahren die Klimaveränderungen dokumentieren sollten. Zu diesen zwölf Standorten gehörte auch die Wetterwarte auf dem Fichtelberg mit ihren einmalig lückenlosen Messreihen. 

Doch von diesen Plänen hat sich der DWD längst verabschiedet. Er möchte künftig bis auf wenige Ausnahmen nur noch mittels eines vollautomatisierten Messfeldes, ohne jegliches Personal, Wetterdaten erfassen, so dass zu befürchten ist, dass große Qualitätseinbußen bei künftigen Wetteraufzeichnungen zu erwarten sind.

Gerade die Politik jedoch ist es, die im Sinne der Bürgerinnen und Bürger auf belastbares Datenmaterial zum Klimawandel angewiesen ist. Wir möchten daher der Bedeutung der Fichtelberg-Wetterwarte für die sächsische Klimaforschung nachgehen und laden ganz herzlich für 

Freitag, den 28.04.2017, um 17.00 Uhr, 

in das Jagdzimmer des Fichtelberg-Hotels nach Oberwiesenthal ein.

Nach einem Vortrag von Wilfried Küchler (Dipl. Meteorologe) aus Dresden möchte der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Volkmar Zschocke, mit Interessierten und Gästen zur Problematik ins Gespräch kommen.