Dr. Hartmut Kahl: Mehr Geschwindigkeit bitte! Die Bundesregierung ist zu lahm bei der Förderung der Informationstechnologie

<b>Dr. Hartmut Kahl</b> <br>Bundestagskandidat

Die Bundesregierung trägt der wirtschaftlichen Bedeutung der digitalen Infrastruktur noch immer nicht hinreichend Rechnung. Das deutsche Konjunkturprogramm sieht gerade einmal 500 Millionen Euro für den Ausbau der Informationstechnologie vor. Die sog. Breitbandoffensive der Bundesregierung strebt den Anschluss der bisher unversorgten Regionen an das Breitbandinternet mit einer Übertragungsrate von einem Megabit pro Sekunde erst bis Ende 2010 an. Eine flächendeckende Anbindung aller Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz mit 50 Megabit ist bis 2018 vorgesehen.

Es sind vor allem ländliche Regionen außerhalb der großen Ballungszentren, die bisher auf dem digitalen Abstellgleis stehen. Nach den Erhebungen der grünen Initiative datenautobahn-erzgebirge.de verfügen allein im Erzgebirgskreis mindestens 24 Ortschaften nicht über schnelles Internet.

Dr. Hartmut Kahl, grüner Direktkandidat für die Bundestagswahl, sagt dazu: „Die blinden Flecken auf der erzgebirgischen Breitbandkarte müssen bis Jahresende verschwunden sein. Immer mehr Unternehmen wickeln ihre Geschäfte übers Internet ab. Vor allem die Einzelhändler, Direktvermarkter und Touristiker stellen ihre Angebote ins Netz und nehmen online Bestellungen und Reservierungen entgegen. Langsames Internet ist da ein wirklich schmerzlicher Standortnachteil.“ 

Kahl betont weiter, dass man bei den christdemokratischen Entscheidungsträgern in der Region häufig den Eindruck gewinne, dass sie das Problem unterschätzen: „In jahrelanger Penetranz hören wir die Forderung nach millionenschweren Straßenneubauten, aber bei den Kommunikationsnetzen wird geflissentlich der Beginn einer neuen Ära verpennt. Die Teilhabe an der Schlüsselinfrastruktur des 21. Jahrhunderts kann man nicht dem Zufall überlassen.“   

 

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