Erzgebirgische GRÜNE unterstützen verkehrsgeplagte Lauterer Anwohner mit der Forderung nach Temporeduzierung

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

Die erzgebirgischen GRÜNEN haben Verständnis für die seit Jahren lärmgeplagten Anwohner der B 101 in Lauter und unterstützen die Forderung der Bürgerinitiative für eine Tempo-30-Zone durch den Ort. 

"Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger muss Vorrang haben, denn diese alltägliche Lärmbelastung beeinträchtigt maßgeblich die Lebensqualität und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger", so Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der GRÜNEN.

In der Fachwelt ist unbestritten, dass bei einer Geschwindigkeit von Tempo 30 eine Lärmreduzierung von zwei bis drei Dezibel erzielt wird und ebenso die Feinstaubbelastung sowie der Ausstoß von Stickoxiden gegenüber Tempo 50 um jeweils zehn Prozent zurückgeht. Hinzu kommt, dass das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer maßgeblich reduziert wird. (https://www.jena.de/fm/41/Bericht_Tempo_30_W03_101111.pdf)

„Auch der Verkehrsfluss wird durch eine verminderte Geschwindigkeit nicht behindert - im Gegenteil, gerade das Einbiegen aus Seitenstraßen kann flüssiger erfolgen. Selbst die Fahrzeitverlängerung bei Tempo 30 ist vernachlässigbar: Auf ca 800 m Ortsdurchfahrt bräuchte ein Fahrzeug lediglich 38 Sekunden länger. Wägt man diese kurze Zeitspanne längeren Fahrens gegen Lebensqualität und Gesundheitsschutz der Anwohner sowie vor allem auch gegen die verbesserte Verkehrssicherheit auf, weiß ein jeder, auf welche Seite das Pendel ausschlägt“, so Ulrike Kahl weiter.

Bereits vor sieben Jahren hatten die GRÜNEN ein Verkehrskonzept für die Lauterer Ortsdurchfahrt vorgelegt, wobei unter anderen Maßnahmen auch eine Tempo-Reduzierung vorgesehen war. Details dazu finden sich hier: http://www.gruene-erzgebirge.de/fileadmin/_news_import/Schoenefeld_Vorschlaege_Lauter_280211.pdf