Erzgebirgische GRÜNE wählen Kandidaten für die Landeslisten und die Kommunalwahl

Auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Erzgebirge am Freitagabend, den 13. März, erhielten drei Kandididaten das Votum der erzgebirgischen Grünen für die Aufstellung der Landeslisten für den Bundestag sowie für den Landtag.

Auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Erzgebirge am Freitagabend, den 13. März, erhielten drei Kandididaten das Votum der erzgebirgischen Grünen für die Aufstellung der Landeslisten für den Bundestag sowie für den Landtag.

Zur Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 27./28. März 2009 in Chemnitz kandidiert Dr. Hartmut Kahl (aus Antonsthal) auch für die Landesliste Bundestag, nachdem er bereits im Februar einstimmig als Direktkandidat für den Wahlkreis Erzgebirge I (165) gewählt wurde.

Des Weiteren erhielten Uwe Kaettniß aus Lauter und Bert Meyer aus Mildenau die klare Unterstützung des Kreisverbandes für ihre Bewerbung bei der Listenaufstellung für die Landtagswahl.

Uwe Kaettniß ist vor allem den Menschen im Raum Aue-Schwarzenberg ein Begriff. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz als Kommunalpolitiker und ehemaliger Kreisrat. Im Jahr 2000 führte er eine Klage gegen die damalige Müllgebührensatzung vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz erstinstanzlich zu einem erfolgreichen Abschluss.

Bert Meyer ist diplomierter Verwaltungsfachmann und seit 2007 Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Er ist seit mehr als einem Jahrzehnt in der sächsischen Landes- und Kommunalverwaltung tätig.

Alle drei Kandidaten stimmen in ihrem wesentlichsten Ziel überein, dass das Erzgebirge im Besonderen und die Ländlichen Räume im Allgemeinen endlich wieder mehr Gehör finden müssen in den Parlamenten in Berlin und Dresden. Gerade hier werden die neuen Herausforderungen durch Bevölkerungsrückgang und Überalterung sehr schnell spürbar.

Weiterhin wählten die Mitglieder für 10 Kommunen im Landkreis Erzgebirge ihre Kommunalwahlkandidaten. Kreisgeschäftsführer Volker Haese erklärt dazu: "Wir haben eine gute Mischung aus alten und neuen Mitgliedern als Kandidaten hinbekommen, Leute aus unterschiedlichen Fachbereichen, die sich um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler bemühen. Dies ist ein erfreulicher Neuanfang, da bei den letzten Stadtratswahlen Grüne an den viel zu hohen Hürden der Unterstützungsunterschriften, die das Sächsische Wahlgesetz auferlegt, scheiterten. Durch den Wiedereinzug in den Landtag im Jahr 2004 hat sich das Problem erledigt. Da gibt es eben einen Zusammenhang."