Erzgebirgs-GRÜNE protestieren in Berlin gegen Atomkraft

Mehr als 100.000 Menschen aus ganz Deutschland gingen am vergangenen Samstag, den 18. September 2001, im Berliner Regierungsviertel auf die Straße und protestierten gegen die AKW-Laufzeitverlängerung. Damit war dies eine der größten Anti-Atom-Demos aller Zeiten. Überall im umzingelten Regierungsviertel hallten die Forderungen: "Abschalten!" und "Atomkraft? Nein Danke!".

Dabei waren auch Vertreter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND aus dem Erzgebirge. Dazu Jonas Kahl, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Erzgebirge: „Die Bürgerinnen und Bürger machten ihrem Unmut über die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung Luft. Als Demonstranten wollten wir klarmachen, dass Angela Merkel mit der Laufzeitverlängerung gegen den Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung handelt und dabei auch noch einen offensichtlichen Verfassungsbruch in Kauf nimmt.“