Feuerwehrfahrzeuge im Erzgebirge - GRÜNE: "Mehr Geld bereitstellen und Landesfahrzeuge einsetzen!“

Sebastian Walter, Bundestagskandidat der GRÜNEN im Erzgebirge

Zu den jüngsten Presseberichten, wonach ein Drittel der Feuerwehrfahrzeuge in den Freiwilligen Feuerwehren im Erzgebirgskreis veraltet sind und Löschfahrzeuge bereits seit 50 Jahren ununterbrochen im Einsatz sind, erklärt Sebastian Walter (GRÜNE), Bundestagskandidat im Erzgebirgskreis: 

„Es ist ganz offensichtlich, dass die Kürzungspolitilk von CDU und SPD im Land auch zu heftigen Einschnitten bei den Feuerwehren geführt hat. Gut ausgestattete Wehren sind kein nettes Schmuckstück im Ort, sondern ganz wesentlich für einen Brand- und Katstrophenschutz auf der Höhe der Zeit. Das Land wäre daher gut beraten, wenn es den Etat für den Brandschutz von derzeit 20 Millionen Euro sachsenweit erhöhen würde, um den Investitionsstau bei den Löschfahrzeugen endlich abzubauen (Vgl. Haushaltsplan des Freistaates Sachsen 2017/18, Einzelplan 03). Ich halte es auch für denkbar, über den Kauf von Landesfahrzeugen für den Katastrophenschutz durch mehrere Kommunen oder den Landkreis nachzudenken, um bei Katastrophenfällen und größeren Einsätzen gut ausgestattet zu sein. Wir GRÜNE finden, der Brandschutz gehört zu den elementarsten Aufgaben des Staates. An der Sicherheit beim Brandschutz sollte der Freistaat daher nicht sparen. Das sind wir nicht nur dem Sicherheitsgefühl der Menschen, sondern angesichts des Alters mancher Feuerwehrfahrzeuge auch der Sicherheit im Straßenverkehr schuldig.“