Fischsterben: Angeblich extremer pH-Wert gemessen

Johannes Lichdi, Mitglied der GRÜNEN-Landtagsfraktion

Im Umweltausschuss des Sächsischen Landtags sind nun weitere Details zum Fischsterben in Schwarzwasser und Zwickauer Mulde bekannt geworden. Laut dem GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi sprach Umweltminister Frank Kupfer (CDU) davon, dass es sich bei den Abfällen, die vom Gelände der Firma Graubmann ins Flusswasser gelangt sind, um "konzentrierte Beiz- und Phosphatierabfälle" gehandelt habe. Danach soll ein pH-Wert von 1,1 gemessen worden sein. Dies ist ein extrem niedriger Wert, der sich im Bereich von Magensäure bewegt und der somit einen enorm hohen Anteil von Säure im Flusswasser belegen würde. Gleichwohl habe Kupfer eine Gefährdung für Menschen oder Trinkwasser ausgeschlossen. (fhob)

aus der FREIEN PRESSE AUE/SCHWARZENBERG vom 07.02.2011


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