GRÜNE begrüßen Fortschritte auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe und mahnen zu mehr Toleranz und Weltoffenheit im Erzgebirge

Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der Erzgebirgs-GRÜNEN

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/ GRÜNEN begrüßt die Fortschritte, die das Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe unternimmt und sieht voller Optimismus sowohl der pünktlichen Einreichung als auch der letztendlich offiziellen Prüfung durch die Welterbekommission im kommenden Jahr entgegen.

Dem Antrag wurde im jüngsten Bericht seitens des Pariser Welterbezentrums Vollständigkeit sowie eine gute Qualität bescheinigt.

Allerdings befürchten die GRÜNEN, dass durch die Schneeberger Ereignisse in den letzten Wochen das Ansehen des Erzgebirges gerade unter Touristen enorm gelitten hat.

"Wir müssen ganz beständig durch mehr Bildung, Aufklärung und Argumentation dafür Sorge tragen, dass rechtes Gedankengut aus den Köpfen verbannt wird und der Welt zeigen, das Toleranz und Weltoffenheit auch in unserer Gebirgsregion zu Hause sind.

Erst dann werden der gewünschte Marketingeffekt einsetzen und die negativen Assoziationen verschwinden, die momentan mit uns in Verbindung gebracht werden und ", so Ulrike Kahl vom Kreisvorstand der erzgebirgischen GRÜNEN.