GRÜNE begrüßen Grünes Licht für Welterbe-Bewerbung - Neuer Zeitplan problematisch

Der Kreisverband Erzgebirge von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die Entscheidung der Sächsischen Staatsregierung, eine gemeinsame Bewerbung der Montanregion Erzgebirge mit Tschechien auf Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste zu befürworten.

 

Dazu Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der Erzgebirgs-GRÜNEN:

 

"Wir freuen uns, dass die Staatsregierung nach Jahren des Zauderns und Zögern nun endlich eingesehen hat, was für eine große Chance der Welterbe-Titel für das Erzgebirge ist.

 

Das Einlenken der Regierung kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät: Denn durch das Verschieben des Zeitplans um ein Jahr auf 2014 kann die Bewerbung nur eingereicht werden, wenn in der Tentativliste ein Tausch mit dem Kulturlandschaftsprojekt Naumburger Dom möglich ist. Anderenfalls würde sich die Bewerbung mit unabsehbaren Folgen auf 2015 verschieben.

Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der Erzgebirgs-GRÜNEN

Der Kreisverband Erzgebirge von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die Entscheidung der Sächsischen Staatsregierung, eine gemeinsame Bewerbung der Montanregion Erzgebirge mit Tschechien auf Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste zu befürworten.

Dazu Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der Erzgebirgs-GRÜNEN:

"Wir freuen uns, dass die Staatsregierung nach Jahren des Zauderns und Zögern nun endlich eingesehen hat, was für eine große Chance der Welterbe-Titel für das Erzgebirge ist.

Das Einlenken der Regierung kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät: Denn durch das Verschieben des Zeitplans um ein Jahr auf 2014 kann die Bewerbung nur eingereicht werden, wenn in der Tentativliste ein Tausch mit dem Kulturlandschaftsprojekt Naumburger Dom gelingt. Anderenfalls würde sich die Bewerbung mit unabsehbaren Folgen auf 2015 verschieben.

Dennoch gilt: Wenn Innenminister Ulbig heute sagt, dass das Kabinett mit seiner Entscheidung dem Wunsch der engagierten Menschen vor Ort entspricht und diese selbst am besten wüssten, wie schön und geschichtsträchtig ihre Heimat ist, so ist dies in erster Linie auch als Kompliment an die jahrelange Überzeugungsarbeit der Freiberger Projektgruppe um Professor Albrecht zu verstehen. Aber ebenso ein Erfolg für die zahlreichen Knappschaften, Vereine, Initiativen und Bürger, die sich bis heute für die Bewerbung der Montanregion Erzgebirge eingesetzt und Überzeugungsarbeit geleistet haben."

Auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten im letzten Sommer eine an den Sächsischen Landtag gerichtete Massen-Petition gestartet, um die Kritiker in den Schwarz-Gelben Regierungsfraktionen davon zu überzeugen, wie wichtig den Menschen im Erzgebirge die Bewerbung ist und wie sehr sie dahinter stehen.