GRÜNE begrüßen Willen der Stadt Aue zur Sanierung des Baudenkmals "Clemens-Winkler-Club"

Protest der GRÜNEN im Jahr 2011 gegen die Abrisspläne des Baudenkmals

Uwe Kaettniß, Kreisvorsitzender der Erzgebirgs-GRÜNEN

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Erzgebirge begrüßt den Beschluss des Stadtrates der Großen Kreisstadt Aue, sich um Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ zu bewerben.

Aue will Fördermittel einwerben

Mit dieser Bewerbung sollen Fördermittel für die Sanierung und Nutzung des Baudenkmals der ehemaligen Freimaurerloge „Zu den drei Rosen“ in der Schneeberger Straße, besser bekannt als „Clemens-Winkler-Club“ eingeworben werden.

Gebäude soll Standesamt und Bibliothek werden

Die vorgesehene Nutzung dieses, für das Stadtbild überaus wichtigen Gebäudes als Standesamt und Bibliothek für die Kommunen des Silberberg-Städtebundes scheint uns ein tragfähiger konzeptioneller Ansatz, um Mittel aus dem Bundeshaushalt für das Vorhaben zu gewinnen. 

Noch 2011 sprach man von "Beseitigung eines Schandflecks" die Rede

Nachdem die Stadt Aue im Jahr 2011 das Gebäude zum Zweck des Abrisses erworben hatte und von der "Beseitigung eines Schandfleckes" sprach, nahmen die Abrisspläne im Jahr 2013 konkrete Formen an.

GRÜNE protestierten gegen Abrisspläne

Schon zu diesem Zeitpunkt gab es öffentliche Protestaktionen von Seiten der Erzgebirgs-GRÜNEN, um den Verlust dieses denkmalgeschützten Gebäudes von herausragender Stadtbild prägender Wirkung zu verhindern. Die Tatsache, dass zum Tag des offenen Denkmals 2013 dieses Haus die höchsten Besucherzahlen zu verzeichnen hatte, zeigte, dass ein großes öffentliches Interesse an der Erhaltung des Denkmals besteht.

GRÜNE freuen sich über heutige Pläne der Stadt

Um so erfreulicher ist, dass Stadtverwaltung und Stadtrat von den Abrissplänen abgerückt sind und sich nun auf einen konstruktiven Weg zur Wiederbelebung eines städtebaulichen Kleinodes gemacht haben.

Dazu abschließend der Kreisvorsitzende von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, Uwe Kaettniß:

„Baudenkmale sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Gedächtnisses, unserer kulturellen Identität. Ihre Bewahrung ist unsere Verantwortung für unsere Kinder und Enkel. Manchmal bedarf es – wie so oft in der Politik – eines langen Atems für einen Erfolg. Wir freuen uns jedenfalls, dass wir zur Erhaltung dieses Hauses durch unseren Protest beitragen konnten und beglückwünschen den Stadtrat zu seinem Beschluss.“