GRÜNE beklagen unnötiges Absägen von Bäumen in dieser Jahreszeit und fordern mehr Wertschätzung gegenüber Gehölzen

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

Bei den erzgebirgischen GRÜNEN gehen dieser Tage - wie alljährlich in dieser Zeit -  zahlreiche Anrufe aus dem gesamten Kreisgebiet wegen beabsichtigter oder vollzogener Baumfällungen ein. 

"Noch bis zum Ende des Monats wird wohl das Kettensägen-Rasseln weitergehen", befürchtet Ulrike Kahl von den GRÜNEN. Erst ab dem 1. März, mit Eintritt der Vegetationsperiode, gilt wieder die Schutzzeit, in der Baumfällungen nach Bundesnaturschutzgesetz untersagt sind.

"Oft viel zu leichtfertig wird zur Kettensäge gegriffen und wertvoller Baumbestand entfernt", kritisiert die GRÜNE. "Vermutlich wissen viele Grundstückseigentümer und kommunale Entscheidungsträger nicht, wie bedeutend und unerlässlich Bäume gerade für das Klima sind. Sie dienen uns als Sauerstoffspender und Luftfilter und sind in unserer technisierten Welt ein Stück Naturerlebnis vor der Haustür. Neben dem Erholungswert bieten sie zahlreichen Tierarten Lebensraum, der zunehmend beschnitten wird. Wir GRÜNEN bedauern die oft mangelnde Wertschätzung, die Bäumen entgegengebracht wird. Aber wir freuen uns auch über die vielen Bürgerinnen und Bürger, die das notwendige Wissen und die entsprechende Sensibilität besitzen und für den Schutz der Gehölze in ihrem Ort kämpfen."