GRÜNE Bildungspolitikerin: Angst vor weiteren Schulschließungen nicht unbegründet

Annekathrin Giegengack, Bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion

Der Entwurf des neuen Landesentwicklungsplanes hat aus verständlichen Gründen die Angst der erzgebirgischen Kommunen vor weiteren Schulschließungen im ländlichen Raum neu entfacht. Nicht umsonst befürchten Bürgermeister und Eltern wieder die Schließung von Schulstandorten in ihrer Region.

Dazu Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion:"Die Planungsrelevanz und Planungstiefe des Landesentwicklungsplanes für den schulischen Bereich ist daher grundsätzlich zu hinterfragen. Sind die Vorgaben als Mindestanforderungen zu verstehen, dann ist dies eine durchaus sinnvolle Zielbeschreibung. Ist der Landesentwicklungsplan jedoch als verbindliche Zielsetzung gedacht, dann müssen wir diese Vorgaben als korrekturbedürftig ablehnen, weil sie die bisher gewachsene Schulstruktur wieder in Frage stellen und unter Umständen erneute Schulschließungen zur Folge hätten.

Daher bleibt zu hoffen, dass die Staatsregierung in ihrer Überarbeitung des Planes auf die vorgebrachten Bedenken der Kommunen eingeht, damit die bestehenden Bildungsangebote im Erzgebirgskreis aufrechterhalten werden können."