GRÜNE: FDP muss Wort halten - Staatsregierung muss sich zur Montanregion Erzgebirge bekennen

Die Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Sächsische Staatsregierung auf, sich zu der für 2013 vorgesehenen UNESCO-Nominierung des Projektes "Montanregion Erzgebirge" zu bekennen. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an das 20. Sächsische Wirtschaftsgespräch der FDP 2006 in Chemnitz, auf welchem ihr Kollege und jetziger stellvertretender Landtagspräsident Prof. Andreas Schmalfuß versicherte, dass seine Partei "Druck machen will", weil die "Staatsregierung das Projekt äußerst stiefmütterlich behandelt".

"Jetzt, nachdem die Liberalen Regierungsverantwortung in Sachsen tragen, steht die Ernsthaftigkeit dieser Worte auf dem Prüfstand. Ebenso wie die Bekenntnisse verschiedener Vertreter aus dem mitgliederstarken FDP-Kreisverband Erzgebirge, dessen Vorsitzender der Landtagsabgeordnete Tino Günther ist," so Giegengack.

Zahlreiche Studien weltweit zeigen, dass mit der Verleihung des Titels Bekanntheitsgrad und Reputation der Regionen enorm gestiegen sind und die Tourismusbranche ein starkes Wachstum aufweist.

"Bei den nicht enden wollenden Diskussionen im Tourismus- und Wirtschaftsbereich um geeignete Dachmarken und Logos für das Erzgebirge, sollten wir uns bewusst werden, dass man wohl kaum ein edleres Markenzeichen tragen kann, als das des UNESCO-Weltkulturerbes", so die GRÜNE Abgeordnete.

 

Links:

www.montanregion-erzgebirge.de