GRÜNE fordern Überdenken der verschärften Bildungsempfehlung

Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion

Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, teilt die Sorgen der Schulleiter sowie des Kreiselternrates um den Bestand der Gymnasien im Erzgebirge und fordert Kultusminister Wöller, wie auch die CDU-FDP-Koalition auf, die Pläne für einen verschärften Gymnasienzugang zu überdenken.

Der Bericht „Bildung in Sachsen 2008“ des Sächsischen Landesamtes für Statistik wies das Erzgebirge als den Landkreis mit den wenigsten Abiturienten pro Jahrgang aus.

Während zum Ende des Schuljahres 2006/07 sachsenweit 31% der Absolventen ihre Schule mit der allgemeinen Hochschulreife verließen, lag der entsprechende Anteil im Erzgebirgskreis nur bei 24%.

 „Die geplante Neuregelung wird die Abiturientenzahlen weiter fallen lassen und den Fachkräftemangel forcieren.

Diese Umstände erhöhen nicht  gerade die Wettbewerbsfähigkeit der Erzgebirgsregion“, so die GRÜNE Bildungspolitikerin.