GRÜNE fordern Zschorlauer Ratsmitglieder zum Umdenken auf

Die GRÜNEN im Erzgebirge appellieren an Bürgermeister und Räte in Zschorlau, die Einwände und Stellungnahmen der Bürger und Umweltverbände in Anbetracht der Auslegung des dritten Entwurfes zum Bebauungsplan des Gewerbegebietes Zschorlau West II ernst zu nehmen.

 

„Wir hoffen, dass die Ortsältesten den eigentlichen und unwiederbringlichen Wert der Fläche erkennen, den Argumenten der Einwender folgen und auf eine Bebauung des Offenlandbiotopes mit seinen vielfältigen und geschützten Vogel- und Schmetterlingsarten verzichten“, so Ulrike Kahl vom Kreisvorstand.

Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der GRÜNEN im Erzgebirge

Einwände der Bürger und Umweltverbände müssen ernst genommen werden

Die GRÜNEN im Erzgebirge appellieren an Bürgermeister und Räte in Zschorlau, die Einwände und Stellungnahmen der Bürger und Umweltverbände in Anbetracht der Auslegung des dritten Entwurfes zum Bebauungsplan des Gewerbegebietes Zschorlau West II ernst zu nehmen.

„Wir hoffen, dass die Ortsältesten den eigentlichen und unwiederbringlichen Wert der Fläche erkennen, den Argumenten der Einwender folgen und auf eine Bebauung des Offenlandbiotopes mit seinen vielfältigen und geschützten Vogel- und Schmetterlingsarten verzichten“, so Ulrike Kahl vom Kreisvorstand der GRÜNEN.

Eine Überbauung dieser Fläche liefe auch den Zielstellungen des sächsischen Landesentwicklungsplanes entgegen, der eine strenge Begrenzung und Verdichtung von Siedlungsflächen sowie die vorrangige Nutzung bzw. Nachnutzung vorhandener Bauflächen und Brachen fordert. Letztere sind in unmittelbarer Nähe und ausreichendem Maße im ehemaligen Kasernengelände in Schneeberg vorhanden.

„Würde der Fehler begangen und das Gewerbegebiet auf dem einzigartigen Offenland errichtet, wären alle Zielvorgaben Sachsens und der Bundesrepublik in punkto Flächenversiegelung, Biodiversität und Nachhaltigkeitsstrategien das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.“, so Kahl.