GRÜNE JUGEND: Erzgebirge fährt auf Datenautobahn weiter nur hinterher

Die GRÜNE JUGEND Erzgebirge fordert die Kommunen im Landkreis auf, für den Ausbau des Breitbandinternets, die vom Freistaat bereitgestellten Fördermittel in Anspruch zu nehmen.

Im Erzgebirgskreis hat als einzige Kommune bisher lediglich die Stadt Olbernhau einen Antrag auf Förderung des Breitbandausbaus gestellt.
Nach Angaben der Staatsregierung sind im Erzgebirgskreis 137 von 249 Orten und damit 55 Prozent des Kreises gar nicht oder nur teilweise mit Breitbandinternet versorgt.

Das geht aus einer Antwort der Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Annekathrin Giegengack (GRÜNE) hervor, die seit letztem Freitag vorliegt.
Um diese Anfrage wurde die Abgeordnete von der GRÜNEN JUGEND Erzgebirge gebeten.

Die GRÜNE JUGEND hatte Anfang letzten Jahres die Initiative “Datenautobahn Erzgebirge” ins Leben gerufen, um auf die schlechte Breitbandversorgung im Landkreis aufmerksam zu machen. Seitdem sammelte sie auf der Internetseite www.datenautobahn-erzgebirge.de und vor Ort bisher schon mehrere hundert Unterschriften.

Der Vorstandssprecher der GRÜNEN JUGEND, Jonas Kahl, sagte zum Ergebnis der Anfrage: “Es zeigt sich, dass vielen Kommunen das Problem immer noch nicht ausreichend bewusst ist. Fehlendes Breitbandinternet beschleunigt die Abwanderung junger Menschen und verhindert Wirtschaftsansiedelungen. Die Konkurrenz schläft  aber nicht. Unsere Nachbarn im Vogtland sind da schon viel weiter.
Anstatt sich über bürokratische Hürden der Förderung zu beschweren, sollten die Verantwortlichen in den Kommunen endlich springen. Wenn wir beim Breitbandausbau nicht bald einen Gang hochschalten, droht das Erzgebirge auf der Datenautobahn entgültig als Schlusslicht hinterherzufahren.”

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