GRÜNE verurteilen widerliche Hetze von Extremisten in Johanngeorgenstadt - Behörden und Zivilgesellschaft gefordert

Ulrike Kahl, Kreisrätin und Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

Zum Vorfall in Johanngeorgenstadt, wo nahe des Ortseingangs ein Schweinekopf mit Schild "refugees not welcome" angebracht wurde, äußerst sich die Kreisrätin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis, Ulrike Kahl, folgendermaßen:


"Es handelt sich leider nicht um die erste abscheuliche Tat dieser Art im Erzgebirgskreis, mit der Muslime beleidigt und geschockt werden sollen. Für mich sind es im wahrsten Sinne des Wortes widerliche Schweinereien, die Extremisten nutzen, um gezielt gegen Angehörige anderer Religionen zu hetzen. Wir hoffen auf schnelle Ermittlungen der entsprechenden Behörden. Aber es ist auch vorderste Aufgabe der Zivilgesellschaft, alle Formen der Fremdenfeindlichkeit unmissverständlich zu verurteilen."


"Zudem stellt sich die Frage, wieso die Stadtverwaltung von der Polizei nicht über den Vorfall informiert wurde", so Kahl.