GRÜNE: Welterbe-Bewerbung kein Selbstläufer, jedoch ein gutes Stück vorangekommen

Die Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bewertet das zurückliegende Jahr im Hinblick auf die UNESCO-Bewerbung der Montanregion Erzgebirge als ein sehr entscheidendes auf dem Weg zum Welterbe.

Mit dem Kabinettsentschluss vom Januar 2012 bekannte sich nach langem Zögern auch die Staatsregierung zu dem grenzübergreifenden Welt-Kulturprojekt.

 

Wie der Antwort auf Giegengacks jüngste Anfrage an das Innenministerium zu entnehmen ist, fanden in den vergangenen Monaten zahlreiche Treffen mit den tschechischen Partnern auf Arbeitsebene statt.

Annekathrin Giegengack, Mitglied des Sächsischen Landtags

Kleine Anfrage ergab: Sieben Arbeitstreffen mit Tschechien in diesem Jahr - Staatsregierung führte jedoch noch keine Gespräche mit Sachsen-Anhalt

Die Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bewertet das zurückliegende Jahr im Hinblick auf die UNESCO-Bewerbung der Montanregion Erzgebirge als ein sehr entscheidendes auf dem Weg zum Welterbe.

Mit dem Kabinettsentschluss vom Januar 2012 bekannte sich nach langem Zögern auch die Staatsregierung zu dem grenzübergreifenden Welt-Kulturprojekt.

Wie der Antwort auf Giegengacks jüngste Anfrage an das Innenministerium zu entnehmen ist, fanden in den vergangenen Monaten zahlreiche Treffen mit den tschechischen Partnern auf Arbeitsebene statt.

„Wir begrüßen, dass das gesamte Welterbeprojekt in diesem Jahr ein entscheidendes Stück vorangekommen ist und alle Seiten zu einer intensiven und ergebnisorientierten Kooperation zusammengefunden haben, so dass das Ziel der frühest möglichen Nominierung im Februar 2014 angestrebt werden kann. 

Dennoch ist der UNESCO-Titel für die „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohory“ kein Selbstläufer. So muss das Ministerium immer noch Abstimmungsbedarf für den möglichen Ringtausch mit Sachsen-Anhalt und dessen auf der Tentativliste stehenden Kulturlandschaft mit Naumburger Dom und der Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut einräumen. Diese Gespräche dulden keinen Zeitaufschub, denn für wesentliche Marketingmaßnahmen wird dringend Planungssicherheit benötigt“, so die GRÜNE Abgeordnete.