GRÜNE zur Welterbe-Bewerbung: „Nun müssen Taten folgen“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge begrüßen die Kehrtwende der sächsischen Staatsregierung hinsichtlich der Bewerbung der Montanregion Erzgebirge als UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Dazu Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der GRÜNEN:

 

„Es ist schön, nach Monaten des Zögerns, Taktierens und Verschleppens aus Dresden auch mal gute Nachrichten zu hören. Der massive Druck aus der Region zeigt nun offenbar Wirkung. Auf Dauer wäre es auch nicht haltbar gewesen, dass die Regierung das gesamte Erzgebirge entmündigt, indem sie den Willen der Bürger missachtet.“

GRÜNE begrüßen Kehrtwende - Druck aus der Region zeigt Wirkung – Petition wird vorerst fortgesetzt

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge begrüßen die Kehrtwende der sächsischen Staatsregierung hinsichtlich der Bewerbung der Montanregion Erzgebirge als UNESCO-Weltkulturerbe.

Dazu Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied der GRÜNEN:

„Es ist schön, nach Monaten des Zögerns, Taktierens und Verschleppens aus Dresden auch mal gute Nachrichten zu hören. Der massive Druck aus der Region zeigt nun offenbar Wirkung.

Auf Dauer wäre es auch nicht haltbar gewesen, dass die Regierung das gesamte Erzgebirge entmündigt, indem sie den Willen der Bürger missachtet.“

Gleichwohl weisen die GRÜNEN darauf hin, dass auf eine „geänderte Blickrichtung“ nun auch Taten folgen müssten. Man habe seitens der Staatsregierung in letzter Zeit so viele Pirouetten erlebt, dass eine gesunde Skepsis gegenüber dem Regierungshandeln auch weiterhin angebracht sei.

Die Anfang August von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gestartete Petition zur Unterstützung der Welterbe-Bewerbung möchte man zunächst jedenfalls fortsetzen. Dazu Ulrike Kahl weiter: „Die Petition bleibt weiterhin ein gutes Mittel, um in jede Richtung zu verdeutlichen, dass die Bewerbung im Erzgebirge von der breiten Bevölkerung unterstützt wird. Noch sind die Forderungen der Petition nicht umgesetzt.“

Dass erst Kommunalpolitiker aus dem Erzgebirge tätig werden mussten, um Dresden die Position der Region zu verdeutlichen, werten die Erzgebirgs-GRÜNEN als Armutszeugnis für die erzgebirgischen Landtagsabgeordneten von CDU und FDP, die vorgeben, Stimme der Region in Dresden zu sein.