GRÜNEN-Abgeordnete hinterfragt Geruchsbelästigungen im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet

Eva Jähnigen, GRÜNE Landtagsabgeordnete

Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag erkundigten sich mittels einer Kleinen Anfrage im Sächsischen Landtag nach den immer wieder von der Bevölkerung beklagten Geruchsbelästigungen und Luftverunreinigungen an der sächsisch-böhmischen Grenze.

So wollte die Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft wissen, wie viele Beschwerden über Luftbelastungen im Jahr 2012 sowie im Zeitraum von Januar - Mai 2013 beim zuständigen Landesamt für Umwelt und Geologie eingegangen sind.

Der Antwort von Minister Kupfer ist zu entnehmen, dass über 80 Prozent der Beschwerden aus dem Erzgebirgskreis kommen, womit die Bürger jenes Kreises ganz offensichtlich am stärksten von den Geruchsproblemen betroffen sind.

Trotz aufwendiger Untersuchungen in den letzten Jahren seien die Ursachen der Gerüche laut Umweltministerium nicht eindeutig zuzuordnen. Man geht davon aus, dass nicht nur Industriebetriebe, sondern auch Hausbrand als Flächenquelle in Frage kommen.

Die Anfrage im Wortlaut: