GRÜNEN-Abgeordnete: Sächsische FDP soll Welterbe-Störfeuer beenden

Annekathrin Giegengack, Landtagsabgeordnete

Zum Freie Presse-Beitrag "Bis zuletzt Tauziehen ums Welterbe im Erzgebirge" vom 06. Juli 2013 teilt die für das Erzgebirge zuständige GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack folgendes mit:

"Im Sinne einer ganzen Region hoffen wir, dass die jüngsten Störfeuer der sächsischen FDP vor der entscheidenden Kabinettssitzung am Freitag, die über den Antrag von 35 Orten und drei Landkreisen über die Aufnahme in das Weltkulturerbe befinden will, ins Leere laufen."

"Von Beginn an konzipierte die Steuerungsgruppe um Prof. Helmuth Albrecht von der Bergakademie Freiberg den Welterbeantrag für die erzgebirgische Montanregion als "sich weiterentwickelnde Kulturlandschaft" und unterbreitete damit nach jahrelanger akribischer Arbeit der Staatsregierung ein Antragspapier, welches seines gleichen sucht und nicht nur die Vergangenheit der Montanindustrie, sondern auch die Zukunft im Blick behält."

"Die hervorragende Vorbereitung bestätigte jüngst auch der vom Freistaat selbst beauftragte und für die UNESCO tätige Gutachter Rolf Höhmann aus Darmstadt. 

Nicht zuletzt die Wirtschaftsförderung des Erzgebirgskreises setzte von vornherein auf eine enge Kooperation und Einbeziehung von Unternehmen und erkannte das ökonomische Potential, das der Welterbetitel für eine von Abwanderung geprägte Region bringen kann.

Das FDP-geführte Wirtschaftsministerium sollte daher endlich seinen Widerstand aufgeben und damit einer Million Menschen in den drei erzgebirgischen Landkreisen einen wichtigen Identitätsfaktor in die Hände geben", so die GRÜNEN-Abgeordnete.