GRÜNER Landratskandidat im Oelsnitzer Bergbaumuseum: Weichert blickt Welterbe-Nominierung der Montanregion zuversichtlich entgegen und betrachtet Titel als Impulsgeber

Auf seiner Tour durch den Erzgebirgskreis besuchte der Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Michael Weichert, unter anderem auch das Bergbaumuseum in Oelsnitz im ehemaligen Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier.

Seit Januar 2009 gehört das Museum zum Eigenbetrieb Kul(T)our des Erzgebirgskreises.Mit ca. 24 000 Besuchern im Jahr zählt jenes zu den meistbesuchten Museen im Kreis und freut sich großer Beliebtheit weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus.Der Karl-Liebknecht-Schacht, die architektonisch bedeutendste Schachtanlage des erzgebirgischen Steinkohlebergbaus aus den 20er Jahren mit ihrer original erhaltenen technischen Ausstattung wurde aus diesem Grund auch als Bestandteil für die Welterbe-Nominierung der Montanregion Erzgebirge ausgewählt. Im Sommer des nächsten Jahres wird das UNESCO- Welterbekomitee über die Aufnahme des deutsch-tschechischen Projektes in die Welterbeliste entscheiden.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass dem Erzgebirge dieser Adelstitel verliehen wird. Er bietet der Region die einmalige Chance, sich als lebendige, montane Kulturlandschaft von außergewöhnlichem universellem Wert überall auf der Welt bekannt zu machen und wird dem Erzgebirge, insbesondere seinem Tourismussektor, völlig neue Impulse und Potentiale verleihen", so Weichert.