Kein Ende für B 93n

Mit Bedauern haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge zur Kenntnis genommen, dass am Mittwoch im ARD-Hörfunk ein Sprecher des tschechischen Verkehrsministeriums in Prag erklärte, dass sich Ende Februar deutsche und tschechische Vertreter treffen, um die Planungen zum Bau einer Schnellstraße  zwischen Karlovy Vary und Zwickau fortzuführen. Es gebe weder finanzielle Schwierigkeiten noch mangele es am politischen Willen.

Dagegen hatte der im Herbst 2008 neu gewählte Kreistag in Karlovy Vary den Bau dieser Trasse am 22. Januar 2009 als zu teuer und umweltschädigend abgelehnt.

Wie in der tschechischen Grenzregion treffen die Baupläne für die B93n auch im sächsischen Erzgebirge auf 
breite Ablehnung, die sich in konkreten Forderungen und einer Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative STOP B 93n manifestiert.

Dazu Ulrike Kahl, Vorstandsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge:

"Wir lehnen die Straße ab und werden uns politisch für nachhaltige Verkehrslösungen im Erzgebirges engagieren. Den Preis für ein solches Projekt haben Bewohner und Gäste des Erzgebirges mit einem Verlust an Lebensqualität und regionalen Entwicklungsmöglichkeiten zu zahlen."