Kreisverband und Kreistagsfraktion SPD/GRÜNE favorisieren Johannes Roscher als Integrationsbeauftragten/ Ausländerbeauftragten

Auf  Tagesordnungpunkt 26 der nächsten Kreistagssitzung am 5. Februar
2009 steht die Bestellung eines ehrenamtlichen Integrationsbeauftragten/
Ausöänderbeuaftragten und dessen Stellvertreters. Der Kreisverband
Erzgebirge von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie die beiden Kreisräte Heiko
Reinhold und Stefan Vogler unterstützen die Kandidatur von Johannes Roscher.

Auf seiner ersten Sitzung am 18. September hat der Kreistag des
Erzgebirgskreises die Hauptsatzung verabschiedet. Diese sieht neben
jeweils einer/m hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten sowie
Senioren- und Behindertenbeauftragten eine(n) ehrenamtliche/n
Integrationsbeauftragte(n)/Ausländerbeauftragte(n) vor.

Für letztere Position liegt das Vorschlagsrecht bei den Vereinen,
Verbänden und Parteien im Kreisgebiet. Das Netzwerk zur Integration von
MigrantInnen im Erzgebirgskreis hat Johannes Roscher, Pfarrer in
Krumhermersdorf und Leiter der Kirchlichen Erwerbsloseninitiative
Zschopau, als ehrenamtlichen Integrations- und Ausländerbeauftragten
vorgeschlagen.

Während der letzten 15 Jahre hat Johannes Roscher umfangreiche
Erfahrungen in der Beratung und Begleitung von Migranten, sowohl
Asylbewerbern als auch Spätaussiedlern und deren ausländischen
Familienangehörigen, sammeln können. Aus diesem Grund und dem
engagierten Wirken, welches für ein solches Amt zweifelsohne
erforderlich ist, unterstützt unser Kreisverband die Kandidatur von
Johannes Roscher. Ebenso haben sich unsere beiden Kreisräte innerhalb
der Fraktion SPD/GRÜNE auch dafür ausgesprochen.

Der grüne Kreisrat Stefan Vogler sagte dazu: "Gleichsam machen wir uns
aber für eine vernünftige Sachausstattung des zukünftigen Integrations-
und Ausländerbeauftragten stark. Wenn bereits diese verantwortungsvolle
Position ausschließlich im Ehrenamt geleistet wird, müssen seitens der
Verwaltung die erforderlichen Arbeitsmittel und Dienstleistungen zur
Verfügung gestellt werden sowie die mit der Amtsausübung entstandenen
Kosten angemessen entschädigt werden."