Landtagskandidatin übergibt Schülerforderungen an den sächsischen Kultusminister Wöller

Landtagskandidatin Ulrike Kahl, Kultusminister Roland Wöller und Klaus Tischendorf, MdL

Am Freitag, den 26. Juni 2009, übergab die grüne Landtagskandidatin Ulrike Kahl in Dresden die Anliegen der erzgebirgischen Schüler des Bildungsstreiks an den sächsischen Kultusminister Roland Wöller.

In der Woche zuvor war die Landtagskandidatin als Vertreterin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge zu Gast bei der erzgebirgischen Großkundgebung in Aue anlässlich des bundesweiten Bildungsstreiks. Zusammen mit Politikern von SPD und Linkspartei nahm sie dort die Anliegen der rund 250 Schüler entgegen und versprach, sie in Dresden dem für Bildung zuständigen Staatsminister Wöller zu übergeben.

Dieses Versprechen hat sie am Freitag eingelöst und am Rande der Landtagssitzung dem Minister die Box mit den Forderungen der Schüler übergeben.

Ulrike Kahl, die auch Kreisvorstandsmitglied der GRÜNEN im Erzgebirge ist, unterstrich, dass Studiengebühren in Sachsen auch nach der Landtagswahl im Herbst tabu bleiben müssen.  Zugleich sprach sie sich für das von den GRÜNEN favorisierte Modell der Gemeinschaftsschule aus. Eine Schule, wo man zusammen bis zur 8. Klasse, im Idealfall mit 20 Schülern, unterrichtet wird, wo schwächere Schüler von den leistungsstarken profitieren und die leistungsstarken sich wiederum in sozialer Kompetenz üben können, die unsere Gesellschaft so dringend nötig hat.