Mit Buchautor Petr Miksicek auf den Spuren der Montanregion im böhmischen Erzgebirge

Ausgangspunkt der Wanderung war das Hotel „Zum Blauen Stern“ am Marktplatz der alten Bergstadt Platten, die von Bergleuten aus dem sächsischen Schneeberg in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet wurde. Miksicek erklärt die schachbrettartige Marktplatzanlage, ähnlich der Orte von Vysluni / Sonnenberg und Hora Sv. Sebastiana /Sebastiansberg.

Typische „Raithaldenlandschaft“ in der Nähe des ehemaligen Bergwerkes „Conrad“ . Die Raithalden, wie jene Anhäufungen genannt werden, sind Relikte von der Arbeit des Zinnseifens, dem Auswaschen des Zinnerzes aus taubem Trümmergestein.

Besichtigung des schmalen, klammartigen Einbruches des ehemaligen Erzganges „Susanna“ in Budna/Irrgang aus dem 16. Jahrhundert

Das Naturdenkmal „Wolfspinge“ zeugt vom ehemals betriebenen Zinnbergbau der Grube „Wolfgang“ und fasziniert durch den imposanten Bergsturz nach der Beendigung des Bergbaus in diesem Schacht.

Bei klarer und sonnenreicher Herbstluft begaben sich am 15. Oktober knapp 50 bergbauinteressierte Wanderer und Freunde des böhmischen Erzgebirges auf die „Spuren der Montanregion“ in die Gegend um Horni Blatna /Platten im böhmischen Erzgebirge.
Der bekannte Buchautor und Historiker Petr Miksicek gab entlang der 12 km langen Wegstrecke fundierte Erläuterungen zu den verschiedenen bergbauhistorischen Zeugnissen, die Eingang in das Weltkultuerbe der UNSECO finden sollen.