Montanregion Erzgebirge: GRÜNE begrüßen Umdenken der Sächsischen Staatsregierung

Die vorsichtige Ankündigung von Innenminister Markus Ulbig (CDU), eine Bewerbung der deutsch-tschechischen Kultur- und Industrielandschaft des Erzgebirges um den UNESCO-Welterbetitel zu unterstützen (Freie Presse, 18.5.), findet bei der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN große Zustimmung.

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion Sachsen

UNESCO-Welterbe bedeutet Entwicklungschance, nicht Stillstand für die Region

Die vorsichtige Ankündigung von Innenminister Markus Ulbig (CDU), eine Bewerbung der deutsch-tschechischen Kultur- und Industrielandschaft des Erzgebirges um den UNESCO-Welterbetitel zu unterstützen (Freie Presse, 18.5.), findet bei der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN große Zustimmung.

"Die Montanregion Erzgebirge mit ihrer einmaligen Verbindung aus Natur, Industrie- und Baukultur hat das notwendige Potential, um in die Liste der Welterbestätten aufgenommen zu werden. Das Projekt hat zudem eine breite Unterstützung über Orts-, Landes-, Staats- und selbst Parteigrenzen hinweg gefunden. Die Initiatoren haben aus Dresdens Fehlern gelernt und arbeiten nach dem Prinzip <<Welterbe richtig machen>>. Wir befürworten daher das Projekt ausdrücklich und begrüßen den Lernprozess der Staatsregierung", so der kulturpolitische Sprecher der Fraktion GRÜNE, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg.

"Herr Ulbig, legen Sie doch auch Ihren Rest Skepsis ab. Er ist unbegründet. Der Welterbetitel bedeutet für die Erzgebirgsregion nicht Stillstand. Die gesamte Initiative ist auf eine <<fortbestehende Kulturlandschaft>> ausgerichtet und will ein lebendiges Netz schaffen aus Natur- und Kulturdenkmalen. Für diese Entwicklung stellt die Aufnahme in die Internationale Liste der Welterbestätten eine große Chance dar."