Montanregion Erzgebirge – GRÜNE: „CDU- und FDP- Abgeordnete sind gefordert, für Welterbe zu werben“

Zu dem Beschluss der Freiberger Bürgermeisterkonferenz, die Bewerbung für das UNESCO-Weltkulturerbe „Montanregion Erzgebirge" allein zu tragen (Freie Presse vom 29. April 2011), üben Heiko Reinhold, Sprecher der erzgebirgischen GRÜNEN und Dan Fehlberg, Sprecher der mittelsächsischen GRÜNEN, Kritik an der unerklärlichen Haltung der Landesregierung.

„Die CDU- und FDP-Abgeordneten aus der Region sind jetzt wirklich gefordert, sich nicht mehr hinter der Landesregierung zu verstecken, sondern offen für eine Unterstützung für die Welterbeinitiative zu werben. Die Methode, dass die Engagierten vor Ort die Bewerbung voranbringen und die Regierung mit halbgaren Argumenten Steine in den Weg legt, wird nicht mehr funktionieren", sagt Dan Fehlberg, Sprecher der mittelsächsischen Grünen.

„Seit Jahren gibt es Diskussionen, wie der Tourismus im Erzgebirge verbessert werden könnte. Völlig unklar ist, warum die Staatsregierung aber die einzigartige Idee, mit dem Welterbetitel Geschichte zu erhalten und den Tourismus anzukurbeln, verstreichen lässt. Nach jahrelangen Forderungen an die Projektbetreiber sind jetzt auch Tillich und sein Kabinett gefragt, die Bewerbung zum Erfolg zu führen", so Heiko Reinhold, Sprecher der erzgebirgischen GRÜNEN.