Montanregion Erzgebirge: GRÜNE machen Nominierungsvorschlag für Sächsischen Bürgerpreis

Die erzgebirgischen GRÜNEN fordern Landrat Vogel auf, dem Innenministerium für den Sächsischen Bürgerpreis in der Preiskategorie „Kulturell-geistliches Engagement“ Prof. Dr. Helmuth Albrecht von der Freiberger Projektgruppe "Montanregion Erzgebirge" vorzuschlagen.

Zum zweiten Mal wird am 8. Oktober 2012 in der Frauenkirche Dresden durch den Freistaat Sachsen zusammen mit der Stiftung Frauenkirche und der Kulturstiftung der Dresdner Bank der Sächsische Bürgerpreis vergeben.

Dieser mit 5000,- Euro dotierte Preis wird in zwei Kategorien vergeben und soll Menschen in den Fokus rücken, die sich durch ihre Persönlichkeit und ihr Wirken in besonderer Weise für eine demokratische Gesellschaft engagieren. Daher sind die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte bis zum 16. August aufgerufen, herausragende Personen, Vereine und Institutionen vorzuschlagen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge sehen in Prof. Dr. Helmuth Albrecht von der TU Bergakademie Freiberg eine überaus würdige Person für diesen sächsischen Ehrenpreis. Albrecht, der seit 1997 sowohl die Leitung des Lehrstuhls wie auch des Institutes für Technikgeschichte und Industriearchäologie innehat, wirkt seit über zehn Jahren federführend in der Projektgruppe „Montanregion Erzgebirge“, um die grenzübergreifende UNESCO-Welterbewerbung der erzgebirgischen Bergbaulandschaft mit 42 sächsischen Denkmalen wissenschaftlich zu begleiten und vorzubereiten.

Mit dem „Blick von Außen“ erkannte der gebürtige Niedersachse sehr früh die Einmaligkeit, Identität und Authentizität der montanhistorischen Kulturlandschaft des Erzgebirges. In zahllosen Gesprächen und Vorträgen warb Albrecht bei Institutionen, Bürgern und Kommunen für das Welterbeprojekt. Die Beteiligung von letztendlich 34 Städten und Gemeinden verweist auf den großen Zuspruch und Erfolg in der Region.

Die GRÜNEN rechnen sich vor allem dann Chancen für den Technikhistoriker aus, wenn auch Vogels Kollege Volker Uhlig, Landrat von Mittelsachsen, für Albrecht plädiert.