Welterbe Montanregion - GRÜNE: Kein Zögern mehr - Bewerbung unterstützen

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt

es ausdrücklich, dass die sächsische Staatsregierung den von Innenminister

Markus Ulbig vorgelegten Zeitplan für die Bewerbung der Montanregion

Erzgebirge zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe befürwortet hat (siehe

Freie Presse vom 09. März).

Wahlplakat der Erzgebirgs-GRÜNEN aus dem Jahr 2009

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Mitglied des Sächsischen Landtags

Gerstenberg: Laut Gutachten des Oberbergamtes sind die bisherigen Bedenken von FDP und CDU offensichtlich unbegründet

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt es ausdrücklich, dass die sächsische Staatsregierung den von Innenminister Markus Ulbig vorgelegten Zeitplan für die Bewerbung der Montanregion Erzgebirge zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe befürwortet hat (siehe Freie Presse vom 09. März).

"Das ist ein wichtiger Erfolg der langjährigen zielgerichteten Arbeit von Projektgruppe und Förderverein", so Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, parlamentarischer Geschäftsführer und kulturpolitischer Sprecher der 
Fraktion. "Die Staatsregierung darf jetzt nicht zögern, der Bewerbung zuzustimmen. 13 Jahre auf der Warteliste für die Montanregion sind genug Zeit zur Prüfung gewesen. Und sie sollte endlich auch Tschechien offiziell zur Teilnahme am sächsisch-tschechischen Welterbeprojekt einladen."


"Wir GRÜNE verweisen seit langem auf die Chancen, die sich der Region mit dem Titel bieten. In unseren Veranstaltungen im Erzgebirge haben wir zudem gespürt, wie sehr die Menschen mit Herz und Verstand hinter diesem Vorhaben stehen", so Gerstenberg. "Das Gutachten des Oberbergamtes bestätigt offensichtlich, dass die bisherigen Bedenken von FDP und CDU unbegründet sind. Die Netzwerkstruktur des Welterbeprojektes ist bestens geeignet, wirtschaftliche Aktivitäten und regionale Entwicklung mit der fortbestehenden Kulturlandschaft zu verbinden."