Zu Besuch im Spielzeugwinkel - GRÜNER Landratskandidat bei Seiffener Holzspielzeugmachern

Landratskandidat Michael Weichert (rechts) hier im Bild mit dem Seiffener Spielzeugmacher Tino Günther vor dessen Werkstatt

Der Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Michael Weichert, stattete dem kleinen Kurort am Kamm des mittleren Erzgebirges, der auch als Wiege der sächsischen Spielzeugindustrie gilt, einen Besuch ab.

Weichert würdigte dabei die Arbeit der über 100 privaten Manufakturen, die mit hohem handwerklichen Können und voller Traditionsbewusstsein den Ort auf der ganzen Welt einen Namen verleihen.

Um dem Beruf des Holzspielzeugmachers eine Zukunft zu geben, wurde im Jahre 1995 die alte "Fachschule Seiffen" wiederbelebt. Die Ausbildungsstätte feiert daher in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum und kann als kreiseigene Holzspielzeugmacher- und Drechslerschule Seiffen weiterhin unter fachlicher Regie des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller in dreijähriger Ausbildungszeit jungen Menschen die traditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der erzgebirgischen Volkskunst vermitteln.

Der Tourismusexperte Weichert betont, dass aufgrund der rückläufigen Besucherzahlen gezieltere Anstrengungen unternommen werden müssen, um ganzjährig Besucher anzuwerben. Die einzigartige Landschaft, die montanhistorischen Kunst- und Kulturstätten in Verbindung mit einer lebendige Bergbautradition sind Potentiale für Seiffen und Umgebung, die mehr Beachtung verdient haben. Nicht umsonst stehen die Sachzeugen des Seiffener Kunsthandwerkes mit auf der Liste für die UNESCO-Welterbe-Bewerbung der Montanregion Erzgebirge.