GRÜNE beraten sich mit Fachexperten zur gefährdeten Feuersalamander-Population am Forstparkplatz in Schwarzenberg

Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der Erzgebirgs-GRÜNEN

Am Dienstag, den 27.08.2019,  kommen auf Einladung der erzgebirgischen GRÜNEN um 18.00 Uhr Vertreter von Naturschutzverbänden und Amphibien-Experten im GRÜNEN Bürgerbüro zusammmen, um über die dokumentierte Feuersalamanderpopulation unterhalb des Forstparkplatzes in Schwarzenberg zu beraten.

Diese wäre vom Auslöschen bedroht, würde die Stadt ihre Pläne zum Bau des Parkhauses umsetzen. Der Feuersalamander zeigt einen rückläufigen Bestandstrend, so dass die Lurchart in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt als gefährdet, in Sachsen sogar als stark gefährdet gilt. Auch nach Bundesnaturschutzgesetz handelt es sich um eine "Besonders geschütze Art".

"Insofern tragen gerade auch staatliche Stellen und andere Entscheidungsgremien eine besondere Verantwortung, um die Lebensräume dieser Amphibien zu schützen und zu erhalten. In dem terrassierten Gelände Richtung Vorstadt mit seinen spaltenreichen Stützmauern, großen Bäumen und feuchtem Untergrund hat der Feuersalander seit Jahrzehnten seinen Lebensraum. Da diese Art äußerst standortgebunden ist, ist eine einfache Umsiedlung zugunsten von bis zu 175 PKW-Stellplätzen ein Unterfangen, was kaum gelingen kann", so Ulrike Kahl, Kreisvorsitzende der GRÜNEN. Bereits um 17.00 Uhr trifft sich die Expertenrunde vor Ort am Forstparkplatz.