Heute vor 35 Jahren: Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

Heute vor 35 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.  Mit Schrecken denke ich an jene Tage, Wochen und Monate zurück, die die verheerenden Folgen von Mal zu Mal deutlicher offenbar werden ließen. Und ich bin froh, dass wir in Deutschland rechtzeitig auf Ausstieg setzten, auch wenn die Endlagersuche noch immer ein gravierendes Problem darstellt. 

Ich hatte mir vor zwei Jahren mal während einer öffentlichen Führung das AKW in Lubmin angeschaut, dessen Ende schon kurz nach der polit. Wende besiegelt wurde. Mir liefen Kälteschauer über den Rücken. Wie leichtfertig haben wir damals auf diese angebliche "Hochtechnologie" gesetzt.  

Doch wir dürfen optimistisch sein, wir sind nunmehr in der Lage, einen Großteil unserer Energie aus den Erneuerbaren zu gewinnen. Das war 1986 noch Utopie, jetzt zwingende Realität. Im Erzgebirge macht uns die Bürger Energie Drebach das vor. Im Bild auch Bernhard Hermann, unser Bundestagskandidat aus Sachsen für Berlin, beim Aufladen seines E-Mobils.

Text: Ulrike Kahl